Nov ’11
19
21:00

Konzert mit Original Scherben-Mitgliedern!

Wer wenn nicht wir! – Der Soundtrack einer Generation

“Ton Steine Scherben“ (kurz die Scherben) haben den deutschsprachigen Rock geprägt, den Punk vorweggenommen, der „Neuen Deutschen Welle“ kräftige Impulse gegeben. Keine deutschsprachige Band ist bis heute so oft gecovert worden: Wir sind Helden, Freundeskreis, Fettes Brot, Marianne Rosenberg, Echt, Söhne Mannheims, Blixa Bargeld und Einstürzende Neubauten, Nina Hagen und viele mehr haben gezeigt, wie zeitlos die Songs und auch die Texte der Ton Steine Scherben sind.

In der West-Republik wurde ihre Musik aus Radio und Fernsehen verbannt, in der Ost-Republik wurde sie – illegal über die Grenze geschmuggelt – in heimlichen Sonntagszirkeln verschwörerisch zelebriert.

Auch als die Scherben mit ihrem Frontmann Rio Reiser Mitte der 70er immer subtilere Lyrik und Musik mit Jazz- und Folkelementen entwickelten, machten sie weiter ihre Hoffnungen auf Veränderung klar. Eine neue Volksmusik blieb ihr Ziel, die von sozialen Realitäten und Utopien und nicht von scheinheilen Welten singt.

Nachdem Rio Reiser, der Sänger der legendären Band 1996 viel zu früh verstorben ist, dauerte es einige Jahre bis die Mitglieder der Gruppe sich einig wurden wieder auf die Bühne zu gehen. 20 Jahre nach der Auflösung der Band und 10 Jahre nach dem Tod ihres Frontmannes haben sich die Scherben unter dem Namen „Ton Steine Scherben Family“ wieder zusammengetan und sind seit 2005 wieder in verschiedenen Besetzungen unterwegs.

„Jeder Satz, den die Scherben je gesungen haben, ist immer noch wahr”, meinte kürzlich Jan Müller von Tocotronic. Die Medienkritiken zu den Auftritten der Family sehen das ähnlich: Von Gänsehaut bereits bei den ersten Klängen ist da die Rede und von Inhalten, die in einer globalisierten Welt aktueller sind denn je.

Besetzung:

Kai Sichtermann, bass
Funky K. Goetzner, drum
Marius del Mestre, voc/guit
Marco Schmedtje, huit
Nikel Pallat, voc, sax
(optional: Angie Olbrich, voc)
(optional: Joerg Schlotterer, flute)

Pressestimmen:

“… Sie ist wieder da, die Lust auf Lieder wie Sklavenhändler. Die mögen über 30 Jahre alt sein, die Inhalte aber sind in einer globalisierten Welt aktueller denn je…”
aus Hamburger Morgenpost

“… Ein paar Takte genügen, und schon spürt man, dass dies ein zum Heulen schönes Konzert wird. Die Band startet mit “Wir müssen hier raus”, wo das jaulende Gitarrensolo am Anfang nach wie vor die Nackenhaare aufrichtet…”
aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ

“… Für die 68er war die Band Kult, sie war stilbildend für die deutsche Rockmusik, den deutschen Punk und Teile der Neuen Deutschen Welle. Radikal politisch wurden sie zum Mythos einer ganzen Generation und spiegelten ihre Träume wieder…”
Frank Lukeit in arte Kultur

Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 22:00 Uhr

Tickets im Vorverkauf:
Elkes Musikbox, Bad Salzungen, Tel. 03695 628170
Salzunger Medienzentrum
Ticketshop Thüringen

Tickets im Internet

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